AltersvorsorgeWarum Sie heute schon an morgen denken sollten
Die private Vorsorge für Angestellte
Durch die Kürzungen in der gesetzlichen Rente ist die private Altersvorsorge auch für viele Angestellte und Arbeitnehmer zu einer interessanten Option geworden, um nach dem Erreichen des Rentenalters noch über ein finanzielles Polster zu verfügen.
An dieser Stelle stehen Interessenten mehrere Wege offen, mit denen sich für die Zukunft vorsorgen lässt. Für Angestellte dürfte auf der einen Seite die Riester-Rente von großem Interesse sein, denn hier kann man einen Teil der privaten Altersvorsorge durch den Staat fördern lassen.
Neben Arbeitnehmern und Angestellten können Personen, die Familienangehörige pflegen, oder rentenversicherungspflichtige Freiberufler die Riester-Rente beantragen. Die Funktionsweise beruht darauf, dass der Vertragsinhaber eine der möglichen Sparformen wählt und in diese einzahlt.
Während der Sparphase können die Beiträge steuerlich geltend gemacht bzw. eine Zulage in Anspruch genommen werden. Die Altersvorsorgezulage beträgt für Alleinstehende 154 Euro, für Ehepaare erhöht sie sich auf 308 Euro. Anbieter der Riester-Rente müssen mit ihren Produkten bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um anerkannt zu werden.
Daneben können natürlich auch andere, langfristige Kapitalanlagen genutzt werden, um für die Rente vorzusorgen. Wer zusätzlich noch Kapital über eine Lebensversicherung oder einen Fonds aufbaut, wird sich im Ruhestand über das zusätzliche Kapital sicher freuen.
Auch Selbstständige sollten ans Alter denken
Ein Aspekt der Altersvorsorge bleibt in der Öffentlichkeit meistens unbeachtet, nämlich die Vorsorge für Selbstständige und Unternehmer. Zwar gelten für deren Angestellte die gesetzliche und vielleicht sogar noch die betriebliche Altersvorsorge - aber der Unternehmer selbst geht leer aus, für ihn gibt es keine Form der gesetzlichen Rente. Hier muss der Ruhestand auf eine andere Art und Weise gesichert werden. Die erste Säule einer solchen Vorsorge ist die Basis- oder Rürup-Rente, mit welcher sich die finanzielle Grundversorgung auch für einen Selbstständigen sichern lässt.
An dieser Stelle winken sogar steuerliche Vorteile, denn es können bis zu 20.000 Euro pro Jahr in die Rente eingezahlt werden, von denen sich zudem ein großer Teil steuerlich geltend machen lässt. Bis zum Jahr 2025 werden die Beiträge zu 100% absetzbar sein. Allerdings wird die Basis-Rente nach der Auszahlung wieder versteuert. Daneben sollten sich Selbstständige aber immer auch nach einem zweiten Standbein für die Altersvorsorge umsehen. Hier empfehlen sich verschiedene Fonds oder andere, relativ sichere Formen der Kapitalanlage.
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